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Seitenansicht des Verwaltungsgebäudes in Brühl-Vochem, Andreaskirchplatz

Kirchenkreis Köln-Süd

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Erntedank: Wachsen - Reifen - Verabschieden

176 3503 rgbHerbst: bunte Farben und fahles Licht. Ernte einbringen und den Winter vorbereiten. Gedenktage gehören in diese Zeit wie Erntedankfest, Volkstrauertag, Buß- und Bettag und der Totensonntag. Zurückblicken und danken für das, was gewesen ist. Das Jahr bereitet sich auf den Abschied vor.
Es bleibt unumgänglich. Leben heißt Abschied nehmen und aufbrechen. Nur wer loslässt, kann auch Neues beginnen. Nur wer Neues zulässt, kann alte Pfade verlassen. 
Paulus schreibt im Philipperbrief 3,13f in Bezug auf seine Arbeit im Reich Gottes: „Ich vergesse, was dahinten ist, und strecke mich aus nach dem, was vorne ist.“

Er bringt dadurch auf den Punkt, dass man sich bewusst auf das vor einem Liegende konzentrieren und die neue Aufgabe mit Leidenschaft anpacken soll.
Klar: In der Phase des Loslassens fällt das schwer und das ist auch in Ordnung. In dieser Zeit darf ich gnädig mit mir selbst sein und mir auch Zeit für den Abschied geben. Denn nur wenn ich Altes bewusst loslasse, bin ich offen für eine neue Aufgabe und neue Menschen. Der Abschied ist nicht nur wichtig, um neues Land zu erobern. Jeder Abschied ist eine Chance, in der ich Halt in Gott erfahren kann und meine Gottesbeziehung wächst.
In Psalm 37,5 heißt es: „Befiehl dem HERRN deine Wege und hoffe auf ihn, er wird‘s wohlmachen.“ Für mich bedeutet es, dass ich meine Ängste und Sorgen vor dem Ungewissen, aber auch die Trauer um den Verlust des Alten abgeben soll und wissen darf, dass Gott einen guten Weg für mich hat. Gerade wenn der Boden unter den Füßen wackelt, darf ich mich auf Gott fokussieren und wissen: Er ist in der Umbruchszeit bei mir und er geht auch weiterhin mit mir. Dieser Gedanke tröstet mich und lässt mich wieder lächeln. Auch wenn ich Abschiede immer noch nicht mag, weiß ich: Es geht weiter und es wird gut.
Pfarrer Hartmut Müggenburg

Juleica 2018
Fußball und unser Glaube
Tageslosung 19.06.2018
Wer meine Gebote hält und nach meinen Gesetzen lebt, der soll nicht sterben um der Schuld seines Vaters willen.

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